Fotos
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Anarchie
am Bahnübergang
Dieses
Schild ist an einem Trampel- pfad über die
Bahngleise angebracht, es ist zugewachsen, im Winter steht es frei und
rostet vor sich hin.
ÜBERSCHREITEN DER
BAHNGLEISE
VERBOTEN!
Stacheldraht
am Gartenzaun
in
einer „Strebergarten- Siedlung“ am Bahndamm in
Osterode am Harz. Der
Zaun ist alt, morsch, kaputt, moosig, der Stacheldraht am Kopf rostig,
bröselig. Sommer
2004 um 7:45 Uhr fotografiert auf dem Schulweg.
Manipuliert, mit Wasser besprüht und einige Drahtenden passend
dazugelegt.
Ausstellung 2006: GRENZWEG
Kunst im Kuhstall, Badenhausen

Okertalsperre
im Oberharz
Im
JANUAR 2005
Sonntag- nachmittag,
Wanderausflug.
Die
Farben sind sehr intensiv für einen Wintertag, es war sehr
kalt aber in der Sonne warm. Dieser Stausee hat eine Legende: Alt
Schulenberg! ... Brückenpfahl in der Landschaft „passt“ in das
Bild. Schatten spiegelt im Wasser, wo ist oben wo ist unten?
Straße in Cesenatico
Italien
Bild auf dem Spuren
eines
Fotografen des 20 Jahrhunderts
Er hatte ähnliche
Motive, die mich sehr inspirierten. Ahmte diesem Blick auf
den Verkehrsspiegel in ein Privatgrundstück nach.
Sehen Menschen diesen Bildwinkel ohne meine Hilfe?
Straßenschild
im
Prenzlauer Berg - Berlin 2005
Finde
es interessant, wie man Pfosten als Pinwand benutzen kann.
Das
Bild ist in einer Großstadt alltäglich, an jeder Ecke.
Aber für Bürger einer Kleinstadt, wo dies verboten und
verfolgt wird! Sehr Exotisch. Ich beneide diese Freiheit, die nur an
Schwarzen Brettern in Kaufhäusern oder an freien privaten
(erlaubten) Plätzen erlaubt ist.
Sehr
Kunstvoll. Kulturprodukt Großstadt.
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Lara Legano
Bernd P. van Hebel
Lara Legano
Bernd P. van Hebel
Lara Legano
Bernd P. van Hebel
Lara Legano
Bernd P. van Hebel
Lara Legano
Bernd P. van Hebel
Lara Legano
Bernd P. van Hebel
Lara Legano
Bernd P. van Hebel
Lara Legano
Bernd P. van Hebel
Lara Legano
Bernd P. van Hebel
Lara Legano
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Bernd, du bist
freischaffender Fotokünstler. Warum hast du dich für diesen
Beruf entschieden?
Weil ich schon immer gern fotografiert habe. Fotografieren ist für
mich die Möglichkeit, mich mit der Gesellschaft und deren Probleme
auseinander zu setzen, das ist sehr wichtig. Nur so lebt man das Leben
richtig. Schauen Sie sich mal die Tagesthemen an. Wenn man alle
negativen Themen addiert, verliert man fast den Verstand. Ich liebe
alle Menschen und möchte mit dazu beitragen, dass die Welt ein
wenig lebenswerter wird.
Mein Motto: "... sehe wie ein Bild lebt... mache was aus Bildern, sehe
wie bedeutend Fotografie für Menschen ist, sehe Foto, sehe meine
Vision, sehe mein Leben, sehe mich, sehe die Kunst, die es schafft,
lass dich inspirieren von meinem Fotostil..."
Kannst du davon
deinen
Lebensunterhalt bestreiten?
Noch nicht. Zur Zeit besuche ich die Fachschule für
Sozial-Assistent um als Sozial-Assistent zu arbeiten. In dem
Beruf
kann ich meine Fähigkeiten anbringen und weiter entwickeln.
Wann und wo kann
man
deine Arbeiten ansehen und erwerben?
Vorwiegend im Internet auf meiner Website. Es gab Ausstellungen in der
Galerie "Kunst im Kuhstall" und im Ratskeller von Osterode.
Mein erstes Geld habe ich mit einer kleinen Foto-Reportage bei der
Bundeswehr
verdient. Einen Tag lang habe ich die Soldaten im Gelände mit der
Kamera begleitet.
Welches Foto
liegt dir
besonders am Herzen?
Das Foto "Anarchie am Bahnübergang".
Dieses Verbots-Schild an einem Trampelpfad, verrostet, von irgend
jemanden übermalt mit dem Anarchiezeichen.
Damit habe ich mich beim Schreib- und Fotowettbewerb des Deutschen
Bundesjugendring beworben und landete unter den ersten Plätzen.
Ich habe mir aus den Preisen den Besuch bei der ZDF-Sendung
"heute-journal" ausgesucht: Claus Kleber hat mir alles erklärt und
mich durch die Redaktion geführt, das war sehr spannend.
Du hast eine
neue
Kunstrichtung erschaffen, die du "Abstraktimpuls"
nennst. Was ist Abstraktimpuls?
Das Wort ist zusammengesetzt aus Abstrakt und Impuls (im Puls), damit
ist der Akt zwischen Abstrakt im Puls haben und zweitens: Abstrakt als
Aufruf (Impuls) zu neuen Kunstideen gemeint.
Komme aus deinen Träumen heraus und drücke sie aus! Deine
Phantasie steht dir offen, sich zu outen. Ich mag Wortspielereien.
Was ist daran
neu?
Fotografisches Arbeiten, losgelöst von Formen und Regeln.
Hundertwasser hat auf ähnliche Art experimentiert.
Welche
Materialien
benutzt du?
Foto-Papier, nicht das Papier, welches zum Foto drucken benutzt wird
sondern Bayrith, PE-Papier, das als Trägermaterial für
Foto-Positive
dient. Auch Gradationswandelpapier genannt.

Doch es ist fast jedes Material für fotografische Experimente
geeignet.
Ich arbeite mit Holz, Ton, Pack-Papier, Butterbrot-Papier, Kupfer,
Draht, Sackleinen und so weiter.
FOTO: P. BORDFELD,
OSTERODE
Auf deiner Website
habe ich entdeckt, dass du dich in deinem Heimatort
Osterode auch sozial engagierst. U. a. durch einen Foto-Workshop am
Ferienpass 2005, 2006 von Osterode.
Welche
Erfahrungen
hast du gesammelt?
Die Beteiligung war gut und es hat mir Spaß gebracht, mit den
Kindern zu arbeiten. Es gab allerdings ein paar Probleme, da
fühlte ich mich allein gelassen.
Du hast ein
Ideen-Konzept entwickelt für "Europas-Jugend-
Theatersommer 2008". Liegen schon Anmeldungen vor?
Das soll ein internationaler Jugendtreff werden zum Abbau von
Ausländerhass und Rassismus, kulturelles Leben kennen lernen,
Aufbau von Freundschaften. Es können Jugendliche von 15 - 25
Jahren aus verschiedenen Städten Europas daran teilnehmen.
Wir treffen uns an Orten, wie Marktplatz, Parks, "Jugendplätzen",
und spielen und führen Intros (Performances), Improvisations-
Theaterstücke auf. Die Jugendliche reisen von Teilnehmerort zu
Teilnehmerort, begrüßen die neuen Teilnehmer, und
"verabschieden" evt. die "alten" Teilnehmer, mit diesen
Theaterstücken, die sie während der Fahrt planen können.
Sie sollen das kulturelle Leben, in diesem Land, in dieser Region
kennen lernen und mit Jugendlichen ins Gespräch kommen. Ihre
Ängste und Vorurteile abzubauen lernen.
Bisher liegen noch keine Anmeldungen vor, aber es ist ja noch Zeit.
Würde mich sehr auf eine Unterstützung freuen von Menschen
die helfen, Jugendliche, Firmen, Vereine...
Dann
wünsche ich
dir, dass du deine interessanten Projekte
vertiefen und weiter entwickeln kannst. - Vielen Dank für das
Interview.
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