Cosmopolitin
  
Online-Magazin Literatur und Kunst





Startseite
Literatur:
Prosa
Lyrik
Reiseberichte
Kolumnen
Deutsche Sprache


Menschliches

Wasser ist Leben

Raucher im Brennpunkt

Grenzenlos human

Anti-Nazi-Symbol
Pro und Contra


Kunst
Links
INFO









































Vögel, die Schildkröten knacken

Plinius Secundus erzählt von einem Adler, der den angeborenen Instinkt besitzt, erbeutete Schildkröten zu zerbrechen, indem er sie aus der Höhe herabfallen lässt.

Ein solcher blinder Zufall habe den Dichter Aischylos getötet, der auf den freien Himmel vertraute, um dem für diesen Tag verkündeten Schicksal eines Hauseinsturzes zu entgehen.

Gaius Plinius Secundus,
ein römischer Gelehrter
(lebte vor fast 2000 Jahren)

Das es Vögel gibt, die Schildkröten knacken, ist von modernen Naturforschern bestätigt worden.

Quelle: NZZ FOLIO
Die Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung




Raucher im Brennpunkt
Autofahren kann tödlich sein - Wir fordern Warnhinweise für Autos
Inzwischen gibt es 78.000 Hinweise bei Google wenn in der Suchleiste eingegeben wird "Autofahren kann tödlich sein"! - Eine überaus logische Fortführung, die aus der
Diskussion über die Warnhinweise auf Zigaretten-Schachteln entstanden ist.
... kann tödlich sein - was kann tödlich sein? -
Eine Liste darüber aufzustellen, wäre unsinnig, würde den Rahmen unserer Website sprengen. Daher nur die wichtigsten Beispiele:

Thema Nr. 1 ist die Liebe! Liebeskummer kann tödlich sein! Sex auch!
Wir sollten die Liebe verbieten!

Thema Nr. 2 ist das Essen! Essen kann tödlich sein!
Wir sollten das Essen verbieten!

Thema Nr. 3 ist die Arbeit! Arbeit kann tödlich sein!
Wir sollten die Arbeit verbieten!
etc.

Die Frage ist schon berechtigt: Warum werden nur die Raucher mit diesen Warnungen konfrontiert. - Das ist inkonsequent! Wir fordern daher, lasst die Warnhinweise auf  den Zigarettenschachteln verschwinden oder überschwemmt Land und Leute; Autos und Flugzeuge; Messer und Gabel mit entsprechenden Warnungen.
La.L.
Ist es tatsächlich so schlecht um die Raucher bestellt?
Bombardiert mit Statistiken über Risiko-Faktoren, kürzere Lebenserwartungen;
manipuliert mit suggestiven Schildern "Rauchen kann tödlich sein"; werden Raucher in
die Ecke gedrängt, vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.
Verzweifelt googeln sie nach Restaurants, Kneipen, Cafés in denen noch geraucht werden darf; wünschen sich die alten Zeiten her, in denen sie ungestört ihren Tabak genießen konnten.

Streng medizinisch gesehen schadet Rauchen dem Körper. Was dem Raucher noch mehr schadet ist jedoch die suggestive Sprache von Gesundheitsmanagern und den Medien, der Hinweis auf der Zigarettenschachtel "Rauchen kann tödlich sein". All dies kann eine Erwartungshaltung auslösen, tatsächlich an lebensbedrohlichen Krankheiten zu sterben. Die Psychologie der Manipulation zeigt ihre Wirkung.

Ist es tatsächlich so schlecht um die Raucher bestellt?

Hierzu ein kleines Beispiel über "Wie korrekte Statistiken täuschen können"

Aus der Reihe "Gesundheitsberichterstattung des Bundes" Heft 33, geht hervor, dass neben dem Rauchen Übergewicht, mangelnde körperliche Bewegung, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen zu den Risikofaktoren eines Herzinfarktes gehören.
  
Übrigens ist das Bergwandern auch ein Risiko-Faktor:  Rund 120 Todesfälle gibt es jedes Jahr beim Wandern in den Bergen. Häufigster Grund: Überanstrengung kann zu Herzinfarkt oder Herz/Kreislaufversagen führen.

Es gibt sogar positive Effekte des Rauchens:

Raucher sind besser gegen Schizophrenie, Alzheimer, Parkinson und Hyperaktivität gewappnet.
Schwedische Forscher haben jetzt bewiesen, dass Nikotin vor Parkinson schützen kann.
Die Forscher erklären das damit, dass Nikotin auch ein wichtiger Bestandteil von Botenstoffen im Gehirn ist. Zum Beispiel sorgt es dafür, dass Dopamin gebildet wird. Sie glauben auch, dass Nikotin die Nervenzellen vor Schäden schützen kann.

... und die zunächst geringer erscheinende Lebensdauer können Raucher dadurch verlängern,
indem sie:

Rotwein trinken
Es ist allgemein bekannt, dass in Frankreich die Sterblichkeit durch Herzerkrankungen trotz fettreicher Mahlzeiten bedeutend geringer ist als in anderen Industrieländern. Dies wird durch den höheren Verbrauch von Rotwein erklärt.

Kaffee genießen
Kaffee senkt das Risiko einer Leberkrebserkrankung um die Hälfte.
Forscher vom Nationalen Krebsforschungszentrum in Tokio haben herausgefunden, dass die tägliche Dosis Kaffee das Risiko einer Leberkrebserkrankung reduziert.
Die Wirkung verbesserte sich, je mehr Kaffee getrunken wurde.

Schokolade essen
Dass Schokolade nicht nur dick macht, sondern wegen der antioxidativen Effekte des Kakaos auch durchaus positiven Einfluss auf die Gesundheit ausüben kann, haben verschiedene Studien gezeigt. So haben Schweizer Forscher herausgefunden, dass auch Raucher von den gesunden Effekten der Schokolade profitieren können.

Raucher können also das Leben genießen und essen was ihnen schmeckt, denn tatsächlich besteht ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Körpergewicht, sagt Dr. Friedrich Wiebel, Toxikologe und Vorsitzender des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit.
Nikotin "dämpft  das Appetitzentrum" im Nervensystem.
Ein Schutz gegen Übergewicht!

Weitere Voraussetzungen für ein langes Leben sind:
viel
Lachen, Lieben, guter Sex, Kreativität und Selbstachtung.

Gebt den Rauchern ihre Selbstachtung zurück!
Und passen Sie auf, dass Ihnen keine Schildkröte auf den Kopf fällt. (siehe Tabelle links)
La.L.



  
    Lendt-Webdesign Göttingen