Weltenbummler erzählen















 Gundula Lendt


Gundula LendtSechs Monate lebte sie in dem kleinen Fischerdorf Plataria. Fast täglich schrieb sie, was sie dort erlebt hatte. Fotogafierte die Landschaft, das Meer. Mit viel Geduld beobachtete sie die heimischen Tiere, wartete auf den richtigen Augeblick um sie zu fotografieren.

Texte und Fotos übertrug sie auf ihre private Website im Internet-Café. So konnten Familie und Freunde aktuell an ihrem Leben dort teilhaben. Sie erhielt viele nette E-Mails und Gäsebucheinträge von fremden Menschen vor allem aus Deutschland und Griechenland. Die Website entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem begehrten Lesestoff.
     
Frau Lendt, warum wollten Sie gerade in Griechenland überwintern?

Vielleicht wegen "Alexis Sorbas", dem Griechen ...  er verlor Alles - flüchtet mit seinem Freund ans Meer steht mit hängenden Schultern und traurigen Augen am Strand. Langsam fängt er an Sirtaki zu tanzen. Sein Freund setzt mit ein. Immer schneller werden ihre Bewegungen, immer ausdrucksvoller.
Sie tanzen sich frei, fallen sich lachend in die Arme, ihre Augen strahlen pure Lebensfreude aus.

Diese Szene hat meine Lebensweise stark beeinflusst.

Vielleicht ist es auch die Sehnsucht nach dem Meer, schließlich habe ich 30 Jahre in Flensburg gelebt. Bin oft in der Ostsee schwimmen gewesen, später auch in der Nordsee. Ich vermisse die ausgedehnten Spaziergänge am Strand ...

Das Reise-Tagebuch befindet sich zur Zeit noch auf einer externen Domain. Demnächst wird es hier auf "Cosmopolitin" erscheinen.

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Strand in Plataria

 




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